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Sommer-Spezial in der Toscana
heinrichs-swoboda

mit Henriette Heinrichs & Christoph Swoboda

02.-12. August 2017

Ganz sein-
Echt sein-
In sich sein – ein Buddha sein.

Eine Botschaft der Buddhas an uns ist: „ Öffnet eure Hände und sät die Samen, die euch geschenkt wurden. Lasst sie wachsen und blühen. In jedem von euch schlummert ein Buddha.“

1. Phase "coming home"
Ankommen, Landen, Erden, Wer bin ich? Was will ich?"

2. Phase"power & love"
Ein intensiver Einstieg zum Aufbau der Kraft, Liebe, Klarheit und Kreativität des Körpers.

3. Phase"inner child"
Unser inneres Kind bekommt den Raum, den es braucht, um alte Wunden zu heilen.

4. Phaseinner man / inner woman"
Mann sein / Frau sein - das Selbstverständnis in Liebe, Beziehung und Sexualität.

5. Phase “vision"
Der persönliche Weg, das Ziel in Verbindung mit dem "All eins Sein". Die Öffnung für das Neue und ein Weg nach innen.

6. Phase “celebration"
Zeit zum feiern und ernten.

Unterstützend wirken die Heilquellen von Saturnia, die, unweit von unserem Haus, unseren Körper von innen und außen reinigen. (Ortsbeschreibung bitte hier klicken).

wo - wann - Kosten - wie
 

Ort:
Romitorio/ Toscana
Zeit:
von 02. August 2017, 19:30 Uhr bis 12. August 2017, 15:00 Uhr
Kosten:
€ 800,-- (€ 700,-- für Frühbucher, bei Anmeldung bis 1. Mai 2017),
In besonderen sozialen Situationen können Ermäßigungen beantragt werden.Zuzüglich € 44,-- bis € 69,-- U/V/Tag, je nach Unterkunft.
Anmeldung:
hier klicken
es öffnet sich eine PDF-Datei. Diese bitte ausdrucken, ausfüllen und an Coco schicken.

 
 

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Einige Tage nach Romitorio, Sommer 2015

Ich erfahre gerade ganz neue Lebensqualität - Eine, die geprägt ist von leiser Achtsamkeit  - und so erfüllend und präsent. Eine, die Freude und Vergnügen macht, die von Zartheit berührt und beseelt und vor allem vom Fühlen getragen ist.
Und das fühlt sich soo gut an.
Es ist, als sei ich aus Winters-Starre, Schlafes-Bruder, kurz vor dem immer-weniger-Werden, vor dem gänzlichen Verschwinden, zurückgeholt und hervorgegangen.
Ich bin wieder DA. Einfach da. Habe wieder Lust auf Leben. Auf Hinschauen, Hören, Fühlen, Spüren, Erleben. Lust auf ‚kleine Dinge’. Auf den Moment.
Und v.a. habe ich wieder Lust auf Begegnung. Mit mir selbst. Mit anderen Menschen. Ohne Anstrengung, ohne das Gefühl, ständig außer mir zu sein, bei allem, was ich tue. Im bei-mir-Sein UND beim Anderen. Nicht nur für den Anderen. Nicht definiert in meinem - einem - Dasein für den Anderen.
Und im mich-dabei-Spüren.
Und ich spüre und fühle auch wieder mehr, wenn mir etwas zu viel, zu anstrengend wird und ob mir etwas gut tut oder nicht.

Romitorio ist ein bisschen wie ein „Wunsch-Erfüller “ – Ich schreibe am Anfang beim Incheck auf einem Bogen auf, was war, was los ist, „wo ich gerade bin“ und „was ich möchte“ - ---
und erhalte am Ende genau das, was ich brauche, ja, was ich ‚wollte’ – auch wenn es sich dabei zuweilen, wie bei mir, sehr direkt und hart anhört.
Zu Beginn des Seminars in Romitorio: Ich lasse mich ein, auf die Meditationen, die Übungen, die Aufgaben, auf den Einzelnen und die Gruppe, das „Drumherum“, die Einfachheit, die Fülle, die Zeichen, auf die aufkommenden Gefühle, tiefes Eintauchen in Emotionen und die schnellen Wechsel, auf die permanente Begegnung mit den Archetypen, auf den gesamten Prozess, auf das Leben und Erleben. Ich mache mit, ich gehe voll und ganz mit, ich lasse zu. Und die wundervolle Arbeit dort, vom Team angeleitet, die Angebote, Möglichkeiten, Mittel und Wege, an und in mir zu arbeiten, bereiten mir, neben immer wieder aufkommenden Ängsten, was da kommen und passieren und weswegen ich dabei manchmal am liebsten auf der Stelle verschwinden oder davonlaufen könnte, größtenteils auch einfach großes Vergnügen, viel Freude und Begeisterung.
Und dann, nach und nach, setzt eine Wandlung ein,
sanft und sorgend, und doch eindringlich, und immer wieder empfehlend, manchmal mahnend oder ganz leise, fast unhörbar, dann wieder klar und eindeutig, hin und wieder donnernd und laut, durch Impulse, Blicke, Worte, Hinweise und viel Zuwendung der Gruppenleitenden, der Caretaker und anderer Wesen so liebevoll achtsam begleitet. Gut behütet und umsorgt und beschützt und so dankbar dafür kann ich zulassen, darf das sein.
Und ich passe gut auf, höre und sehe genau hin und zu, mit anderem Auge und Ohr, versuche, alles mitzubekommen, nehme Empfehlungen und Mahnungen sehr ernst. Schäme mich bisweilen. Lasse mich durchschütteln und aufrütteln. Und mein Weltbild und mein Verständnis von mir werden nahezu komplett über den Haufen geworfen und durcheinander gewirbelt. Schon wieder.
Masken beginnen zu fallen, der Panzer weicht auf, platzt, Raum wird weiter, Schichten für Schichten    tiefer    hinab.   Zulassen. Etwas bricht in mir. Bricht in mir zusammen. Und dann, wie vom Donner gerührt, tiefe Erschütterung. Zutiefst erschüttert. Und gleichzeitig spüre und fühle ich genau in dem Moment der tiefsten Erschütterung wie sich etwas in mir wieder zusammenfügt.
Loslassen.
Ich sterbe auf meinem Weg, wieder einmal. Und erwache, kann neu entstehen, mein Mosaik von Neuem zusammensetzen, und wachse erneut.

Manchmal wird und ist es auch jetzt noch ein bisschen viel für mich, das tiefe Fühlen und Erleben, das zutiefst Gefühlte. Ich versuche dann, das wieder in mir durch leise und genaue Beachtung und Beobachtung, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit in stiller Meditation zur Ruhe kommen zu lassen.

Und immer ist da die Sicherheit und das tiefe Wissen – mein Innerstes ist heil und unverletzbar.

Ich stehe wieder bei mir und zu mir und für mich ein. Da ist, was ist und da darf kommen, was noch kommt.
Und das fühlt sich gut an.
Im Seminar in Romitorio geschieht „einfach ein Wunder des Lebens“, geschieht Da-Sein, und das zu erfahren kann ich empfehlend nur jedem ganz nahe ans Herz legen.

Barbara, August 2015

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